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Screen

Bei Screen handelt es sich um einen einfachen Fenstermanager für die Textkonsole, der normalerweise unter Unix und Linux eingesetzt wird. Hierbei besitzt der Fenstermanager mehrere wichtige Eigenschaften:

  • Die Grundeigenschaften und das Verhalten können mittels einer Konfigurationsdatei eingestellt werden.
  • Eine in Screen geöffnete Sitzung bleibt auch bestehen, wenn die Terminalsitzung abgebaut oder unvorhergesehen beendet wird. Programme, die in der Screensitzung ausgeführt werden, laufen weiter und es ist zu einem späteren Zeitpunkt, möglich die Sitzung wieder zu verbinden. Damit ist es das Ideale Hilfsmittel, für die textbasierende Fernwartung von Servern über unzuverlässige Netzwerkverbindungen.
  • Mehrere Personen können sich mit derselben Screensitzung verbinden und gemeinsam auf eine Arbeitssitzung zugreifen. Damit ist es möglich, einem Kollegen bei der Arbeit „über die Schulter“ zu schauen oder diesem am System die Konfiguration zu zeigen.
  • Screensitzungen können getrennt und später wieder verbunden werden.
  • Innerhalb einer Screensitzung können mehrere Arbeitssitzungen erstellt und parallel verwendet werden. Damit ist das parallele Arbeiten mit mehreren Programmen ohne eine Mehrfachverbindung zum System möglich.
  • Es unterstützt die horizontale und vertikale Unterteilung des Sitzungsfensters in eigene Unterfenster (Splittscreen). Jedem Sitzungsfenster kann dann eine eigene Arbeitssitzung zugewiesen werden.

Mit diesen Fähigkeiten ist Screen neben SSH eines der wichtigsten Werkzeuge für die Fernwartung und die Konsolenarbeit.

Dokumentation in der Administration

Die Dokumentation wird in der allgemeinen Administration häufig sträflich vernachlässigt. Das ist ein Problem, weil sie ein wichtiges Werkzeug zur Ergebnissicherung darstellt. Ein Administrator, der ein System ohne Dokumentation betreibt, befindet sich in seinem System täglich im Blindflug und muss die Hölle der Fehleranalyse immer wieder aufs Neue durchleben. Auch für die Arbeit in Arbeitsgruppen ist die Dokumentation von Arbeiten und Arbeitsschritten wichtig. Hier arbeiten häufig verschiedene Administratoren zusammen, von den sich meistens jeder auf ein Spezialgebiet konzentriert. Sie treffen sich häufig an den Schnittkanten ihrer Arbeitsbereiche und ihres Fachwissens. Trotzdem ist es notwendig, das sich jeder auch einen Überblick über die Funktionsweise der benachbarten Systeme verschaffen kann, da diese in die Funktionsweise der eigenen Systeme eingreifen oder gegenseitige Abhängigkeiten bestehen könnten.

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RS232 Adapter für Netzverkabelungstestgerät

Manchmal lassen sich mit einfachen Mitteln und Adaptern Probleme lösen und damit alten kaum noch verwendeten Geräten wieder eine sinnvolle Aufgabe zuweisen.

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USB-Sticks

In den letzten Jahren haben USB-Sticks beim Datenaustausch Disketten und CDs nahezu komplett abgelöst und auch DVDs verlieren aufgrund der steigenden Kapazität der kleinen Speichermonster zunehmend an Bedeutung. Auch in der Elektronik und der professionellen Administration sind die kleinen Helfen nicht mehr wegzudenken. Sei es für den Transport von kurzlebigen Programmen, Treibern und Updates oder als bootfähiger Wartungsdatenträger für Arbeiten an Systemen und Servern. Auch im Seminarbetrieb sind sie unentbehrlich geworden.

Leider erfüllen nicht alle Sticks die in sie gesetzten Erwartungen und bei jedem Kauf frage ich mich, welcher hat sich denn das letzte Mal bewährt? Aus diesem Grunde habe ich angefangen eingekaufte Speichersticks zu Benchmarken und die Ergebnisse hier zu sammeln.

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LVM2 Grundlagenworkshop

Warum ein Wiki ?

In der Darstellungsplattform habe ich mich für das DokuWiki entschieden. Ein Wiki bietet die Möglichkeit der einfachen Bearbeitung und Änderung, kann über Namensräume organisiert werden, bietet eine einfache Versionskontrolle und eine Berechtigungsstruktur für die Zugriffskontrolle. Wikis gibt es inzwischen in vielfältiger Zahl und mit unterschiedlichen Möglichkeiten und Zielgruppen. Bei der Suche nach einem passenden Wiki waren auch Trac, MediaWiki und PMWiki in der näheren Auswahl. Allerdings konnte mich DokuWiki in verschiedenen Punkten überzeugen:

  • Die Daten werden in Textdateien im Dateisystem abgelegt, es ist keine SQL-Datenbank notwendig. Das macht die Installation und die Datensicherung einfach und ich habe als Administrator auch auf der Dateiebene zugriff auf meine Artikel. Da ich nicht den Anspruch habe Wikipedia zu ersetzten1), sollte die Performance und die Skalierbarkeit hier für mich kein Thema sein.
  • Es ist klein und schlank.
  • Besitzt die Möglichkeit einer LDAP-Anbindung für die Benutzerverwaltung.
  • Das Aussehen kann relative einfach angepasst werden. Von verschieden Personen werden vorbereitete Templates angeboten, die man einfach anpassen kann. Ich habe mich derzeitig für das Template Arctic Dark von Martin Gill entschieden und habe dieses an meinen Geschmack anpasst.
  • Es besitzt die Möglichkeit über Plugins Funktionen nachzurüsten und verfügt über eines der größten Plugin Repositories die ich kenne. Insbesondere die Plugins für Subversion und Graphviz haben mein Entscheidung beeinflusst.

Verwendete Plugins und Anpassungen sind im Logbuch dokumentiert.

1) Zumindest nicht solange, wie sie sich nicht wegen Irrelevanz selber löschen.
index.txt · Zuletzt geändert: 2012-09-23 23:14 von Marek Walther